Analyse bestätigt: Kaufen günstiger als Mieten

„Die Analyse der Wohnnutzerkosten und deren Gegenüberstellung mit den derzeitigen Mietkosten hat ergeben, dass das Wohnen im eigengenutzten Wohneigentum auf breiter Basis deutlich günstiger ist als das Wohnen zur Miete. Bei einer gesamtdeutschen Betrachtung ist der Erwerb von Wohneigen­tum durchschnittlich rund 41 Prozent günstiger als das Mieten.“ So lautet es im Accentro-Wohnkostenreport des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. „Darüber hinaus zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der Kreise eine deutlich höhere Zinsbelastung tragen könnte, ohne dass das Wohnen im Eigentum unvorteilhaft wird. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Relation der Kosten beider Wohnformen keine Überhitzung des Wohnungsmarktes signalisiert. Die Vorteilhaftig­keit des Wohnens im Eigentum deutet sogar darauf hin, dass die Kaufpreise zukünftig sogar noch weiter steigen könnten.“, heißt es weiter im Bericht.

 

Demnach beträgt der Kostenvorteil für Selbstnutzer gegenüber Mietern in der Region Oberfranken:

Stadt Bayreuth: 29,1 %

Kreis Bayreuth: 49,6 %

Kreis Kulmbach: 54,2 %

Stadt Hof: 29,7 %

Kreis Hof: 41,5 %

Kreis Wunsiedel: 55,6 %

Stadt Bamberg: 51,9 %

Kreis Bamberg: 49,6 %

Stadt Coburg: 36,9 %

Kreis Coburg: 38,3 %

Kreis Kronach: 42,3 %

Kreis Lichtenfels: 39,9 %

Kreis Forchheim: 33,7 %

 

Auszugsweise Erklärung zum Wohnnutzerkostenansatz:

  • Um Kosten von Mietern und Selbstnutzern vergleichbar zu machen
  • Tilgung als kontinuierlicher Vermögensaufbau nur teilweise enthalten, um Vergleichbarkeit zu wahren.
  • Risiken einer Anschlussfinanzierung sind berücksichtigt
  • Übliche Zinsbindung von 10 Jahren enthalten, bezieht sich jedoch grundsätzlich auf die aktuelle Zinssituation.

 

Quelle: Auszug aus ACCENTRO – IW Wohnkostenreport vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln vom 18.11.2016